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Montag, 26. Mai 2014

Wien - Nizza 2014: ein kulinarischer Roadtrip mit Fahrrad

Es ist wieder so weit. Die Berge rufen. Mich und mein Fahrrad. Diesmal geht es von Wien über die Schweizer und französischen Alpen nach Nizza. Meine Rosinante ist gesattelt und ich freue mich auf steile Bergstrassen, rasante Abfahrten und neue Geschichten und Abenteuer. Gesamt ca. 1.500 km.

Diesesmal schreibe ich ein kleines Kochbüchlein am Weg mit ein paar leckeren Rezepten, die einfach zuzubereiten sind, nur biologische und saisonale Zutaten verwenden und vor allem gut schmecken.

Für alle, die mich ein bisschen virtuell begleiten möchten, habe ich ein kleines Weblog eingerichtet, in dem ich 1x pro Tag ein paar Zeilen hinterlassen werde. tourdalpes.blogspot.co.at. Ich freue mich, wenn mir jemand schreibt.

Dank unserem hochtalentierten und geschätzten Art-Director Anda Berlinger kann ich auch wieder mit einem kleinen Kärtchen für diese Reise auftrumpfen. Viiieelen Dank, Anda :)

Click auf das Bild, um zum Weblog zu gelangen. 


Auf ein gesundes Wiedersehen Mitte Juni! Auf nach Frankreich!

Markus

p.s. Wenn jemand was Gescheites auf Französisch weiß, bitte sagen. Ich kann das zwar, aber nicht so gut sprechen. Mercie :)

Sonntag, 18. April 2010

Adventure 2010: Radler, kommst Du nach... Barcelona

Barcelona sunset HDRRambla, Barcelona (Danke MorBCN, super Foto :)

Anfang Juni geht´s los. Knapp 2.000 km nach Barcelona - natürlich mit dem Rad. Ziel: Das Sonar-Festival 2010 Der Weg: Österreich, Schweiz, Frankreich, Spanien. Da warten eine Menge Geschichten along the road. Ich freu mich auf ein Abenteuer der Extra-Klasse. Wen´s interessiert, der/die kann mich gerne hier virtuell begleiten.

Hasta luego. Marco

Meine Route von Wien nach Barcelona, Juni 2010


Route nach barcelona

Hier ist meine Route im Detail.

Falls mir jemand am Weg Hallo sagen möchte, ich würd mich freuen :)

Mallorca - Frühling 2010

Ich hatte heuer die Freude, im Frühling in Mallorca zu sein - dabei habe ich mein Rad natürlich mitgenommmen. Auf der Insel mit dem Rad unterwegs zu sein, ist ein ziemliches Vergnügen. Es gibt ein gutes Radnetz, Berg und Strand sind nahe beinander und das beste sind diese Schilder, wie auf dem Bild zu sehen. Höchste Empfehlung!

Freitag, 16. April 2010

Großglockner



Endlich war ich mal am Glockner mit dem Rad. Mein erster richtiger Berg in den Pedalen.

Mein Start war um 5.30 Uhr morgens von Zell am See. Ein Traumhafter Sonnen-Sommer-Tag im August 2009. Nach einem kurzen Frühstück iin einer Bäckerei ging ich es an.

Der Anstieg zum Glockner von der Salzburger-Seite ist mal moderat, aber nicht ohne. Doch bei der ersten wirklichen Steigung war schnell Schluß mit lustig. Das war so verdammt steil, daß ich im kleinsten Gang schon sehr fest treten musste und ich war noch nicht mal am Fuscher Törl (wo die eigentliche Strecke ja erst beginnt). Wie soll ich die nächsten 25km überleben??

Irgendwie konnte ich mich unglaublicherweise an die Steilheit gewöhnen und dann ging es in die erste Kehre. Das gemeine am Glockner ist, daß es eigentlich so gut wie keine flachen Abschnitte gibt (um genau zu sein, keinen!). D.h. man hat nur die Kehren, um ein bisschen zu verschnaufen.



Ich bin zum Teil auch abgestiegen und habe auch zwei, drei Pausen gemacht und viel getrunken.

Gemein ist der letzte Anstieg, als ich schon lange dachte, es geht nicht mehr (ich habe mich sowieso immer wieder gefragt, was ich mir hier eigentlich antue und warum ich nicht einfach umdrehe, mein Rad verschenke und mich wieder ins Bett lege ;) taucht dieses Bild auf mit der Zielgeraden, die nochmal steiler wirkt als alles andere (was sie auch ist).


In dieser Situation tauchte auch eine Gruppe Radfahrer wieder vor mir auf. Wir hatten uns auf dem Weg bis hier schon gegenseitig immer wieder mal überholt und diesmal war ich an der Reihe zu entscheiden, ob ich mit ihnen hinauffahre oder doch noch mal Gas gebe und sie überhole. Ich habe mich für letzteres entschieden und wurde nochmal hart auf die Probe gestellt, als ich merkte, daß mir vor dem letzten Anstieg echt der Saft ausging. Da hieß es nochmal Zähne zusammenbeissen, da ich mir auch die Schmach ersparen wollte, kurz vor dem Ziel noch nach hinten durchgereicht zu werden.

Naja. Irgendie habe ich es dann auch geschafft, obnen gut anzukommen. Das war natürlich ein geniales Gefühl. Ein traumhafter Ausblick und viele Radfahrer, die – jeder nach seiner Fasson – hart gearbeitet haben, um hier zu stehen.

Mit fortschreitender Stunde kam dann allerdings auch der Touristen-Verkehr, und der war echt ein Wahnsinn. Also falls mal jemand auf den Glockner radeln will (was ich echt empfehlen kann), dann am besten wirklich zeitig am Morgen. Dann hat man die Strasse noch fast für sich. Später kommt der Lärm und Gestank.

Nach einer guten Suppe setzte ich mich wieder auf den Sattel und nach einer rasanten Abfahrt war ich zu Mittag wieder in Zell am See bei meiner Familie. Das nenne ich einen feinen Start in den Sonntag...